INTERGEO 2026 in München: Geodaten für Bau, Verwaltung und Immobilien
Vom 15. bis 17. September 2026 öffnet die INTERGEO in der Messe München. Die Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement richtet sich längst nicht mehr nur an Vermesser. In München geht es 2026 um die Frage, wie Geodaten in Infrastruktur, Verwaltung, Mobilität und Immobilienwirtschaft konkrete Entscheidungen stützen.
Die Themen hinter der Messe
Die Schwerpunkte zeigen, wohin sich die Branche bewegt: digitale Zwillinge, Reality Capturing, KI-gestützte Auswertung und vernetzte Datenräume. Was lange als Spezialdisziplin galt, wird zur Datengrundlage für Bauprojekte, Klimaanpassung und die Digitalisierung der Verwaltung. Für Entscheiderinnen und Entscheider außerhalb der klassischen Vermessung liegt genau hier der Grund, hinzusehen. Die Konferenz vertieft diese Linien. Auf dem Programm stehen unter anderem GeoAI, Earth Observation, BIM, Climate Tech, Ingenieurgeodäsie und unbemannte Systeme. Der Programmtext trägt KI und GeoAI dabei prominent vor sich her. Auf der Messe lohnt die Nachfrage, was davon im Wirkbetrieb läuft und was Demonstration bleibt.
Einordnung für die Praxis
Nach Zahlen der Veranstalter versammelt die INTERGEO über 530 Aussteller aus 119 Ländern und rund 18.500 Besucher. Getragen wird sie vom DVW und der HINTE Expo & Conference GmbH; als Platin-Sponsoren treten Hexagon, Autodesk, Esri und Trimble auf. Für Fachleute aus Bau, Verwaltung und Immobilienwirtschaft bietet das Programm 2026 damit mehr Anknüpfungspunkte, als der Name der Messe vermuten lässt. Die INTERGEO läuft täglich von 9 bis 18 Uhr in den Hallen B5/6 und C5/6. Expo- und Conference-Tickets bleiben getrennt buchbar, der gemeinsame Auftakt am Dienstag steht in diesem Jahr aber allen offen.